Über mich

Ich heisse Norbert, bin Baujahr 1963 und geboren in Essen.

Meine erste Berührung mit elektronischen Rechenknechten hatte ich mit Beginn meiner Lehre bei Siemens .

Damals hatte ich einen programmierbaren Texas Instruments  Taschenrechner (TI 58) den ich mit allerlei mehr oder weniger sinnvollen Programmen fütterte.

TI 58
TI 58

Das wurde irgendwann auch langweilig, aber zu diesem Zeitpunkt, es muss so 1981 gewesen sein, kam der erste „Personalcomputer“ auf den Markt.

Der VC20 von Commodore !

VC 20
VC 20

Ich war in der Lehre und hatte nicht genug Geld dafür.

Aber die Sparkasse war gnädig und gewährte mir einen Kredit üder 700 DM 🙂 denn soviel kostete das Teil.

Satte 4KB Arbeitsspeicher wollten gefüllt werden und so verbrachte ich die Wochenenden damit Programmlistings aus verschiedenen Computerzeitungen in den Rechner zu trommeln.

Basic war die Sprache und bald schrieb ich auch eigene Programme.

Die speicherte man auf einer Datassette die im Grunde ein normaler Cassettenrecorder war.

Datassette
Datassette

Eine Floppydisk hätte nochmal mit 700 € zu Buche geschlagen und das sah ich zu dem Zeitpunkt nicht ein

Dann kam der C64…… der eine Revolution war was Speicher und  Grafikfähigkeiten anging.

Äusserlich war zum VC20 kein Unterschied festzustellen, das Brotkastendesign war dasselbe. Aber im inneren war er damals eine Revolution

C64
C 64

Ich war mittlerweile aus der Lehre und konnte mir die erneuten 700 DM nun ohne Kredit leisten. Bald darauf stand auch eine 1541 Floppydisk neben dem C64.

Commodore 1541
Commodore 1541

Der Userport über den schon der VC20 und dann auch der C64 verfügte war meine liebste Spielwiese.

Der verfügte über frei programmierbare Ein und Ausgänge und schon bald blinkten LED Zeilen und 7 Segment Anzeigen.

Steckdosen wurden damit geschaltet und irgendwann steuerte der C64 mein komplettes Aquarium incl. Licht, Heizung und CO2 Anlage.

C64 Userport
C64 Userport
C64 Userport Belegung
C64 Userport Belegung
C64 Userport Pins
C64 Userport Pins

Ökonomisch sinnvoll war das sicher nicht was meine Eltern an der Stromrechnung merkten. Aber damals war Strom auch noch erschwinglicher.

Dann kam der Amige 500 dann der Amiga 2000.

Dort nahm die Möglichkeit selber tätig zu werden schon merklich ab.

Die Ära der Heimcomputer ging zu Ende denn der „PC“ übernahm das Feld.

Der Anwender wurde Stück für Stück zum reinen Konsumenten vorgefertigter Lösungen degradiert was bis zum Februar des Jahres  2012 auch so blieb.

Da betrat er  Raspberry Pi die Bühne.

Ursprünglich dazu gedacht englischen Schulkindern das programmieren nahe zu bringen entwickelte sich in kürzester Zeit eine riesige Community aus ambitionierten Leuten die die unwahrscheinlichsten Dinge damit machten.

Er läutete also eine neue Ära der ambitionierten Selbstbauprojekte ein.

Hier auf dieser Seite findet man Anregungen um diese kleinen Rechenknechte sinnvoll für seine Bedürfnisse anzupassen und das Maximum aus ihnen herauszuholen.

Ich kann hier nicht auf jedes mögliche Anwendungsgebiet eingehen und verweise bei Interesse auf die reichhaltigen Quellen im Internet

Viel Spass

Projekte für Freunde kleiner aber starker Computer