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Hacker


Emotet legt ganze Firmen lahm (5.12.2018)

Eine neue Trojaner-Generation mit völlig authentisch wirkenden emails bedroht zurzeit Firmen und natürlich auch Privatleute

Bericht auf Heise

Meinung zum Artikel

Also völlig ungefährlich für alle Firmen, die Microsoft Office aus dem Firmenalltag verbannt haben.

Denn die meisten Nutzer in einer Firma brauchen eigentlich nur deswegen eine Office Suite, weil ihnen andere Mitarbeiter der Firma ständig Dokumente in so einem Format zusendet – wie man hier mal wieder sieht, eine total unsichere Idee! Wenn man das unterbindet und hier auf neutrale Formate setzt, dann entfällt diese Notwendigkeit komplett und dann reicht für die meisten Mitarbeiter eine bessere Textverarbeitung oder eine ganz schlichte Tabellenkalkulation, falls sie mal so ein Dokument erstellen müssen und schon das trifft ja auf viele Mitarbeiter nicht zu.

Und die wenigen Mitarbeiter, die wirklich zum Erledigen ihrer Arbeit eine Office Suite benötigen, denen gibt man natürlich eine, nur das muss nicht die von Microsoft sein. Da jede Vernünftige Office Suite mit OpenDocument Dateien umgehen kann und auch Microsoft Office diese bereits seit 3 Release Versionen ab Werk lesen und schreiben kann (weil halt auch Microsoft nicht an einen ISO Standard vorbei kommt), gibt es keinen Grund warum man auf Microsoft Office setzen müsste. Auch wenn externe Dienstleister/Kunden Microsoft Office nutzen, können die problemlos OpenDocument Dateien öffnen und schreiben, das ist also kein Kriterium bei dieser Entscheidung.

Und hat man erst einmal MS Office eliminiert, dann wird man schnell zur Frage kommen: Wer braucht eigentlich wirklich Windows in dieser Firma? Denn es geht hier nicht um die Frage „wer Windows lieber mag“, es geht hier um die Frage „Was braucht ein Mitarbeiter an Software um seine tägliche Arbeit verrichten zu können, die Arbeit, für die ihn die Firma eingestellt hat und letztlich bezahlt?“ und da stellt sich oft heraus, nichts vom dem was er braucht, bedingt Windows.

Das Geld, das man sich jährlich an Microsoft Lizenzkosten sparen kann, dass ich MS Office komplett und Windows zum größten Teil ersetzt wurde, kann man sich problemlos einen IT Mitarbeiter leisten, der dafür sorgt, dass alle IT Systeme reibungslos miteinander harmonieren. Der Active Directory durch LDAP ersetzt, Outlook durch CardDAV, CalDAV und IMAP, so dass man Windows PCs, Linux PCs und Apple Rechner alle im gleichen Netz mit den gleichen Diensten betreiben kann und jeder Nutzer gleich gut an alle Firmensysteme angebunden ist. Der sichert auch gleich das Netz mit ab und sorgt für entsprechenden Schutz auf den Systemen, so dass Trojaner hier meistens erst gar keine Chance haben.

Und während dann die Nachbarfirma schön weiter unnötig Gelder in die USA nach Redmond versendet, nur um dann am Ende wie hier beschrieben „lahm gelegt zu werden“, hat man selber eine neue Arbeitsstelle geschaffen, am Jahresende sogar noch Kosten eingespart und wirft den Nachbarn ein süffisantes Lächeln herüber, wenn man sieht wie dort alle Mitarbeiter den ganzen Tag Kaffee trinken, weil dort die komplette IT Lahmgelegt wurde und ohne die heute einfach gar nichts mehr läuft.

Projekte für Freunde kleiner aber starker Computer