Archiv der Kategorie: Software

Syncthing Open-Source-Synchronisation

Viele fortgeschrittene Anwender kennen (und nutzen vielleicht sogar) Syncthing.

Syncthing ist eine kostenlose Open-Source-Software, die für Peer-to-Peer-Datei-Synchronisation sorgt.

Syncthing kann Dateien zwischen Geräten in einem lokalen Netzwerk oder zwischen entfernten Geräten über das Internet synchronisieren.

Es gibt hierbei keinen zentralen Server. Jedes Syncthing einsetzende Gerät bekommt ein Zertifikat in eurem Netz und ist so Mitglied des Clusters. Syncthing erlaubt die Synchronisation frei wählbarer Ordner, über eine Weboberfläche kann der Benutzer festlegen, welches Gerät welche Ordner eines anderen Gerätes synchronisiert.

Nachdem das Programm installiert ist wird der Austausch über eine Weboberfläche gesteuert. Darüber könnt ihr nun Dateien und Ordner verwalten und diese zur Übertragung freigeben. Außerdem können Sie in den Einstellungen den Aktualisierungsintervall verändern.

Die Konfiguration was das bereitstellen von Ordnern und einbinden neuer Geräte betrifft ist am Anfang etwas umständlich aber der Aufwand lohnt sich.

Es sind Versionen für alle Betriebssysteme vorhanden und natürlich auch für die ARM Plattform und damit Raspberry Pi & Co.

Syncthing kann natürlich auch auf einem Linux-Server ohne grafische Benutzeroberfläche, Maus und Tastatur installiert werden

apt install syncthing

Dort ergibt sich aber das Problem das man das Programm nicht ohne weiteres administrieren kann weil man eben lokal keinen Browser aufrufen kann.

Im Homeverzeichnis des Benutzers ist unter „config“  ein Ordner namens syncthing zu finden

Darin eine Datei namens config.xml

Unter

</device>
<gui enabled=“true“ tls=“true“ debugging=“false“>
<address>0.0.0.0:8384</address>

Abändern der voreingestellten localhost Adresse 127.0.0.1 auf 0.0.0.0 erlaubt es das Programm von jedem Rechner im Netzwerk zu administrieren

Link zur Projektseite

Link zum Manual

Raspberry Pi 4B nun doch schon erhältlich

  • Anders als alle Ankündigungen erwarten ließen ist der neue Raspberry Pi nun doch schon in diesem Jahr erschienen
  • Maximal 4GB RAM
  • 1GB 2GB oder 4GB Version erhältlich.

Die 1GB Version ist weiterhin zum Preis von 37€ zu bekommen

2GB sind für 50€ und das 4GB Modell für 60€ erhältlich

Die  Abmessungen sind zum Raspberry Pi 3 gleich geblieben d.h. Gehäuse lassen sich weiter verwenden

 

  • Echtes Gigabit Ethernet !!
  • 2 USB 3 Schnittstellen !!
  • 2 USB 2 Schnittstellen
  • BCM2711 von Broadcom mit vier Cortex-A72-Kernen, die jeweils mit 1,5 GHz getaktet sind
  • Power über USB C Anschluss mit 3A
  • 2 micro HDMI Ports !!
  • Hardware decoding von H.264 und H.265
  • 1080p & 4K Support
  • WLAN 802.11b / g / n / ac
  • Bluetooth 5.0

Leider ist Raspbian immer noch nicht 64 Bit fähig also muss man hier wenn nötig noch auf Armbian zurückgreifen.

Vor allem die neuen USB 3 Schnittstellen sowie endlich echtes Gigabit LAN machen den Raspberry Pi 3 endlich als NAS Lösung konkurrenzfähig

Die Möglichkeit 2 Monitore zu benutzen ist sogar ein Alleinstellungsmerkmal was ich sehr begrüße

 

Unboxing und Test auf Explainingcomputers

Sichere Datenübertragung mit Onionshare

OnionShare ist ein freies Programm, um Dateien sicher und anonym über Onion-Dienste des Tor-Netzwerks zu senden und zu empfangen. Es wird seit 2014 von Micah Lee entwickelt und unter der GPLv3 der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.

Mittlerweile ist jetzt Version 2.0 erschienen.

Die neue Version enthält zahlreiche Neuerungen, von denen anonyme Dropboxen eine der bedeutendsten sind. In diesem Modus wird die Tor-Adresse des Programms publiziert, so dass alle Nutzer anonym Dateien auf dem empfangenden Rechner ablegen können. Eine Neuerung unter macOS ist, dass eine Sandbox genutzt wird. Ferner nutzt die neue Ausgabe von OnionShare standardmäßig die neuen Tor-Adressen (V3), das heißt Adressen für die neue Generation der Tor-Onion-Dienste. Sie sind wesentlich sicherer als V2-Adressen, man kann man aber zu den älteren Adressen zurückkehren, wenn nötig.

Darüber hinaus erfuhr die Software zahlreiche weitere Verbesserungen und Korrekturen. Wenn nur eine einzelne Datei heruntergeladen wird, wird sie nicht mehr in ein ZIP-Archiv gepackt. Sie wird aber trotzdem noch via HTTP-Option komprimiert, um die Übertragungszeit zu minimieren. Die Zahl der Übersetzungen wurde stark erhöht und es ist nun möglich, die Sprache über eine Auswahlbox zu wählen.

Zudem wurde das Programm intern umfassend umgebaut und automatische Tests wurden hinzugefügt.

https://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/onionshare-20-im-empfangsmodus.jpg

https://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/onionshare-20-im-share-modus.jpg

https://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/zugriff-auf-onionshare-20-%C3%BCber-den-tor-browser.jpg

OnionShare startet einen Webserver und macht ihn über eine Tor-Adresse zugänglich, die nicht erraten werden kann. Man kann diese Adresse den Personen mitteilen, die Zugriff haben sollen. Diese können dann über den Tor-Browser Dateien austauschen. Es gibt keine Benutzerverwaltung und keine Logins. Der wesentliche Punkt von OnionShare ist, dass die Dateien auf den Rechnern der Benutzer liegen und nicht an Unternehmen oder andere Dienstleister herausgegeben werden.

Man kann natürlich mit Onionshare nicht nur Dateien bereitstellen sondern auch empfangen.

Somit ist die Installation des Tor-Browsern nicht zwingend notwendig

OnionShare 2.0 steht zum freien Download auf onionshare.org zur Verfügung. Neben dem Quellcode gibt es Binärpakete für Ubuntu, Fedora, macOS und Windows.

Das Programm erhält durchgehend posititive Bewertungen wie man auf der Webseite lesen kann

Nanopi M4 eingetroffen

2 Tage nach der Bestellung bei Antratek ist heute der Nanopi M4 angekommen. Link

Von Antratek hatte ich in der Vergangenheit nie etwas gehört, umso positiver war ich von der schnellen und korrekten Lieferung überrascht. Distributoren für den Nanopi sind leider zurzeit noch selten.

Dann gings weiter

  • Auspacken
  • 2 WLAN-Antennen anstecken
  • Wärmeleitaufkleber am SOC aufkleben
  • Den mächtigen Kühlkörper anschrauben
  • Vorbereitete SD-Karte rein und Peripherie anschliessen. Die Karte habe ich mit Friendly Desktop 18.04 (64 Bit) betankt. Dahinter verbirgt sich Lubuntu

Der Kühlkörper ist mit 4 Schrauben befestigt. Die Bohrungen passen genau

2 WLAN-Antennen sorgen für sehr guten Empfang

 

Noch zu erwähnen sind die vielen nützlichen Bohrungen (mit Gewinde) die sich am Kühlkörper befinden. Dort lassen sich z.B. Füsse anschrauben, so das der NanoPi Abstand vom Schreibtisch gewinnt

Ich habe mittlerweile noch eine eMMC Karte mit 16GB im Einsatz die noch einmal einen zusätzlichen Geschwindigkeitsschub mit sich bringt Dort habe ich Armbian installiert. Armbian hat eine  XFCE Oderfläche die mit persönlich besser als Lubuntu mit LXDE gefällt

Mehr als 16GB ist zurzeit aber noch nicht erhältlich ….schade

Sogar Firefox spielt mit dem Nanopi M4 Videos flüssig ab was bisher immer ein Problem war.

Wer Wert auf detaillierte Benchmarks legt dem sei dieses Video ans Herz gelegt

Fortsetzung folgt…………….

Ubuntu Mate 18.04 für Raspberry Pi erst im Juli

Aufgrund der erforderlichen ausführlichen Testarbeiten erscheint Ubuntu Mate 18.04 für Raspberry Pi erst im Juli.

Ob die Versionen für die anderen SBC`s dann ebenfalls erscheinen ist noch nicht bekannt

Quelle : CT Magazin

Bis dahin muss Mate 16.04 noch weiterlaufen

Wenn`s soweit ist werde ich es hier incl. der Downloadlinks bekannt geben