Archiv der Kategorie: Software

Nextcloud ganz einfach mit Nextcloudpi

Alle sprechen zurzeit von Nextcloud.

Sempervideo

CC2.tv

Usw…

Ich habe vor längerer Zeit ein Projekt damit vorgestellt.

Im nachhinein erscheint es mir aber für Einsteiger (zu) kompliziert durchzuführen.

Deshalb möchte ich jetzt Netcloudpi vorstellen.

Mit nur einer Befehlszeile lässt sich das komplette Nextcloud System aufsetzen.

curl -sSL https://raw.githubusercontent.com/nextcloud/nextcloudpi/master/install.sh | bash

Voraussetzung ist bei SBC`s nur ein frisches Debian Image (vorzugsweise Armbian)

Jedoch auch auf X86 Rechnern mit Debian 10 (Buster) funktioniert es tadellos

Zusätzlich muss auf X86 Rechnern nur das Paket curl installiert werden damit das Script laufen kann.

Letsencrypt lässt sich im Anschluss leicht über die Admin Oberfläche einrichten und in Betrieb nehmen.

Gegen Hacker hilft fail2ban

Ebenso lassen sich alle anderen administrativen Aufgaben an einer Stelle durchführen.

Vorteile:

  • NextCloudPi läuft in einer Vielzahl von Systemen.
  • Der fragebasierte Assistent bietet eine automatische Einrichtung.
  • Planen von Backups, erstellen von Snapshots und erstellen von Sicherheitskopien Ihrer Daten sowohl lokal als auch remote.
  • Das System kann so  ohne Benutzereingriff sicher und auf dem neuesten Stand sein.
  • Firewall, WAF, fail2ban, Klasse A+ in SSL-Labors und mehr
  • Direkter Zugriff auf alle Dateien im lokalen Netzwerk via Samba und NFS

Natürlich lassen sich auch fertige Images für Nextcloudpi runterladen aber es macht einfach Spass dem Script beim installieren zuzusehen 🙂

 

Ein nettes Youtube-Video habe ich auch entdeckt

LinuxFX : Brasilianische Distribution wird zum Windows-Klon

Die kleine brasilianische Linux-Distribution LinuxFX basiert auf Ubuntu und wird mit seinem WX-Desktop, einem angepassten Cinnamon, optisch zu Windows 10. Das Ubuntu-Derivat versucht Anwendern den Umstieg daher so einfach wie möglich zu machen und Windows 10 bis ins Detail nachzubilden.

Das ist verblüffend gut gelungen, selbst in Details die ich hier nicht alle zeigen kann.

LinuxFX basiert auf dem Betriebssystem Ubuntu von Canonical, kombiniert diese Basis aber mit dem aktuelleren Linux-Kernel 5.6.15 und dem von Linux Mint 20 („Ulyana“) bekannten Cinnamon-Desktop, der noch in Version 4.4.8 vorliegt, zeitnah aber auf die aktuelle Version 4.6.6 angehoben werden soll.

Die Softwarepakete befinden sich hingegen auf einem aktuellen Stand, so kommt LinuxFX 10.3 mit den Browsern Firefox 77.0.1 und einem ganz aktuellen Chromium 83.0.4 daher. Als Office-Suite steht LibreOffice 6.4.3 bereit.

Windows-Programme mit den Dateinamenserweiterungen .exe und .msi werden automatisch über die Windows-kompatible Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme Wine 5.0 ausgeführt und auch Steam ist bereits vorinstalliert.Auffälligstes Feature der Distribution ist aber das weitreichende Windows-10-Theme des WX-Desktops, dass LinuxFX im Gewand von Windows 10 erstrahlen lässt.

Die Entwickler bieten ihren freien Windows-Klon auf Linux-Basis sowohl für die x86- als auch für die ARM-Architektur an, was in zwei Systemabbildern resultiert. Die ARM-Version befindet sich noch auf dem Versionsstand 10.1 und soll zeitnah aktualisiert werden.

In dem Zusammenhang sprechen die Macher von LinuxFX auch von WindowsFX 10. Bislang erscheint die brasilianische Linux-Distribution aber noch zu klein zu sein, als dass Microsoft rechtliche Schritte einleiten würde. LinuxFX nutzt jetzt bereits seit Jahren 1:1 kopierte Windows-Themes, ohne dass sich Microsoft daran gestört hätte.

Das rund 3,7 GB große Image der x86-Version LinuxFX 10.3 WX LTS (ISO) kann mittels eines entsprechenden Tools wie beispielsweise Rufus, UNetbootin oder Ventoy auf ein USB-Speichermedium geschrieben und völlig risikolos als Live-System getestet werden.

Fazit:

Wer absolut nicht auf das gewohnte Design von Windows verzichten will ist mit LinuxFX gut bedient

 

Betreiben eines privaten sozialen Netzwerks mit Raspberry Pi

Schritt-für-Schritt-Anweisungen zur Erstellung Ihres eigenen sozialen Netzwerks mit kostengünstiger Hardware und einfacher Einrichtung

Soziale Netzwerke haben das Leben der Menschen in den letzten Jahren revolutioniert. Die Menschen nutzen jeden Tag soziale Kanäle, um mit Freunden und Familie in Verbindung zu bleiben. Eine häufige Frage bleibt jedoch hinsichtlich der Privatsphäre und der Datensicherheit. Selbst wenn soziale Netzwerke komplexe Datenschutzrichtlinien zum Schutz der Benutzer erstellt haben, ist die Pflege Ihrer Daten auf Ihrem eigenen Server immer die beste Option, wenn Sie sie nicht der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.

Auch hier kann eine Raspberry Pi-Raspbian Lite-Version sehr vielseitig sein und Ihnen helfen, eine Reihe nützlicher Dienste für zu Hause einzurichten . Einige süchtig machende Eigenschaften können durch die Suche nach Open-Source-Software und das Testen mit diesem fantastischen Gerät erreicht werden. Ein interessantes Beispiel zum Ausprobieren ist die Installation von OpenSource Social Network in Ihrem Raspberry Pi.

Was ist ein soziales OpenSource-Netzwerk?

OpenSource Social Network (OSSN) ist eine sich schnell entwickelnde, in PHP geschriebene Software für soziale Netzwerke, die es Ihnen im Wesentlichen ermöglicht, eine Website für soziale Netzwerke zu erstellen. OSSN kann zur Erstellung verschiedener Arten von Social Apps verwendet werden, wie z.B:

Private Intranets
Öffentliche/offene Netzwerke
Gemeinschaft

OSSN unterstützt Funktionen wie:

Fotos
Profil
Freunde
Smileys
Suche
Chat

OSSN läuft auf einem LAMP-Server. Es hat sehr geringe Hardware-Anforderungen, aber eine erstaunliche Benutzeroberfläche, die auch mobilfreundlich ist.
Was wir brauchen

Dieses Projekt ist sehr einfach, und da wir nur Remote-Webdienste installieren, benötigen wir nur ein paar billige Teile. Ich werde ein Raspberry Pi 3 Modell B+ verwenden, aber es sollte auch mit Raspberry Pi 3 Modell A+ oder neueren Boards funktionieren.

Die Hardware:

Raspberry Pi 3 Modell B+ mit seinem Netzteil
eine Micro-SD-Karte (besser, wenn es sich um eine leistungsstarke Karte handelt, mindestens 16 GB)
einen Desktop-PC mit einer SFTP-Software (z.B. dem kostenlosen Filezilla), um Installationspakete in Ihr RPI zu übertragen.

Schritt-für-Schritt-Verfahren

Wir beginnen mit der Einrichtung eines klassischen LAMP-Servers. Dann richten wir Datenbankbenutzer ein und installieren das OpenSource Social Network.
1. Installieren Sie Raspbian Buster Lite OS

Stellen Sie sicher, dass Ihr System auf dem neuesten Stand ist. Stellen Sie eine Verbindung über ein ssh-Terminal her und geben Sie folgende Befehle ein:

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

2. LAMP-Server installieren

LAMP (Linux-Apache-Mysql-Php)-Server werden normalerweise mit der MySQL-Datenbank geliefert. In unserem Projekt werden wir stattdessen MariaDB verwenden, weil es leichter ist und mit Raspberry Pi funktioniert.
3. Installieren Sie den Apache-Server:

sudo apt-get install apache2 -y

Sie sollten nun in der Lage sein, zu überprüfen, ob die Apache-Installation korrekt verlaufen ist, indem Sie http://<<YouRpiIPAddress>> aufrufen:

4. PHP installieren:

sudo apt-get installieren php -y

5. Installieren Sie den MariaDB-Server und den PHP-Connector:

sudo apt-get install mariadb-server php-mysql -y

6. Installieren Sie PhpMyAdmin:

PhpMyAdmin ist im OpenSource Social Network nicht zwingend erforderlich, aber ich schlage vor, dass Sie es installieren, da es die Datenbankverwaltung vereinfacht.

sudo apt-get install phpmyadmin

Führen Sie im Einrichtungsbildschirm von phpMyAdmin die folgenden Schritte durch:

Wählen Sie Apache (obligatorisch) mit Leerzeichen aus und drücken Sie OK.
Wählen Sie Ja, um die Datenbank für phpMyAdmin mit dbconfig-common zu konfigurieren.
Geben Sie Ihr bevorzugtes phpMyAdmin-Passwort ein und drücken Sie OK.
Geben Sie Ihr phpMyAdmin-Passwort zur Bestätigung erneut ein und drücken Sie OK.

7. Gewähren Sie phpMyAdmin-Benutzer-DB-Privilegien zur Verwaltung von DBs:

Wir verbinden uns mit MariaDB mit dem Benutzer root (das Standardpasswort ist leer), um Berechtigungen zu erteilen. Denken Sie daran, Semikolons am Ende jeder Befehlszeile zu verwenden, wie unten gezeigt:

sudo mysql -uroot -p
grant all privileges on *.* to 'phpmyadmin'@'localhost';

flush privileges; quit

8. Starten Sie schließlich den Apache-Dienst neu:

sudo systemctl restart apache2.service

Und überprüfen Sie, ob phpMyAdmin funktioniert, indem Sie http://<<YouRpiIPAddress>>/phpmyadmin/ eingeben.

Die Standard-Anmeldedaten für phpMyAdmin sind:

Benutzer: phpmyadmin
Passwort: dasjenige, das Sie im Installationsschritt von phpMyAdmin eingerichtet haben

Installation anderer für das soziale Netzwerk erforderlicher Open-Source-Pakete und Einrichtung von PHP

Wir müssen unser System für den ersten Einrichtungsassistenten von OpenSource Social Network vorbereiten. Benötigte Pakete sind:

PHP Version 5.6, 7.0, 7.1
MYSQL 5 ODER >
APACHE
MOD_REWRITE
Die PHP-Erweiterungen cURL & Mcrypt sollten aktiviert werden
PHP GD-Erweiterung
PHP-ZIP-Erweiterung
PHP-Einstellungen allow_url_fopen aktiviert
PHP JSON-Unterstützung
PHP XML-Unterstützung
PHP OpenSSL

Wir werden sie also mit folgenden Terminal-Befehlen installieren:

sudo apt-get install php7.3-curl php7.3-gd php7.3-zip php7.3-json php7.3-xml

1. Aktivieren von MOD_REWRITE:

sudo a2enmod rewrite
2. Bearbeiten Sie die Standard-Apache-Konfiguration, um mod_rewrite zu verwenden:

sudo nano /etc/apache2/sites-available/000-default.conf3.
Fügen Sie den Abschnitt so hinzu, dass Ihre Datei "000-default.conf" wie folgt aussieht (ohne Kommentare):

<VirtualHost *:80>
ServerAdmin webmaster@localhost
DocumentRoot /var/www/html
ErrorLog ${APACHE_LOG_DIR}/error.log
CustomLog ${APACHE_LOG_DIR}/access.log combined
# SECTION TO ADD ——————————–
<Directory /var/www/html>
Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
AllowOverride All
Require all granted
</Directory>
# END SECTION TO ADD ——————————–
</VirtualHost>
4. Installation von  Mcrypt:
sudo apt install php-dev libmcrypt-dev php-pear
sudo pecl channel-update pecl.php.net
sudo pecl install mcrypt-1.0
5. Aktivieren Sie das Mcrypt-Modul, indem Sie „extension=mcrypt.so“ in „/etc/php/7.3/apache2/php.ini“ hinzufügen (oder auskommentieren):
sudo nano /etc/php/7.3/apache2/php.ini
allow_url_fopen sollte bereits in „/etc/php/7.3/apache2/php.ini“ aktiviert sein. OpenSSL sollte bereits in „php7.3“ installiert sein.

6. Eine weitere Einstellung, die ich vorschlage, ist die Bearbeitung der maximalen PHP-Upload-Dateigröße von bis zu 16 MB:

sudo nano /etc/php/7.3/apache2/php.ini
7. Suchen Sie nach der Zeile mit dem Parameter upload_max_filesize und setzen Sie sie wie folgt:
upload_max_filesize = 16M
8. Speichern und  exit. Restart Apache:
sudo systemctl restart apache2.service

Installieren von  OSSN

1. DB erstellen und Benutzer einrichten:

Gehen Sie zurück zur phpmyadmin-Webseite (durchsuchen Sie „http://<<IhreRpiIPAdresse>>/phpmyadmin/“) und melden Sie sich an:

User: phpmyadmin

Passwort: dasjenige, das im Installationsschritt von phpmyadmin eingerichtet wurde

Clicken sie auf database tab:

Erstellen Sie eine Datenbank und notieren Sie sich den Datenbanknamen, da Sie ihn später bei der Installation eingeben müssen.

Es ist an der Zeit, einen Datenbankbenutzer für OSSN anzulegen. In diesem Beispiel werde ich die folgenden Anmeldedaten verwenden:

User: ossn_db_user

Password: ossn_db_password

Also, Terminal-Befehle werden (das root-Passwort ist immer noch leer, wenn es nicht vorher von Ihnen geändert wurde):

sudo mysql -uroot -p
CREATE USER ‚ossn_db_user‘@‚localhost‘ IDENTIFIED BY ‚ossn_db_password‘;
GRANT ALL PRIVILEGES ON ossn_db.* TO ‚ossn_db_user‘@‚localhost‘;
flush privileges;
quit

2. OSSN-Software installieren:

Laden Sie die OSSN-Installationszip-Datei von der OSSN-Download-Seite auf Ihren lokalen PC herunter. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels heißt diese Datei „ossn-v5.2-1577836800.zip“.

Übertragen Sie mit Ihrer bevorzugten SFTP-Software die gesamte Zip-Datei per SFTP in einen neuen Ordner im Pfad „/home/pi/download“ auf Ihrer Raspberry Pi. Übliche (Standard-)SFP-Verbindungsparameter sind:Host: Ihre IP-Adresse von Raspberry Pi

Benutzer: pi
Passwort: raspberry (wenn Sie das Pi-Standard-Passwort nicht geändert haben)
Port: 22

Zurück zum terminal:

cd /home/pi/download/
#Geben Sie das Verzeichnis an, in das die OSSN-Installationsdateien übertragen wurden
unzip ossn-v5.2-1577836800.zip
#Extracts all files from zip
cd /var/www/html/
#Enter Apache web directory
sudo rm index.html
#Removes Apache default page – we’ll use OSSN one
sudo cp -R /home/pi/download/ossn-v5.2-1577836800/* ./
#Copy installation der Dateien zum web directory
sudo chown -R www-data:www-data ./
Erstellen Sie einen Datenordner:OSSN erfordert einen Ordner zur Speicherung von Daten. OSSN schlägt aus Sicherheitsgründen vor, diesen Ordner außerhalb des Stammverzeichnisses des veröffentlichten Dokuments anzulegen. Wir werden also diesen Opt-in-Ordner erstellen und Berechtigungen vergeben:
sudo mkdir /opt/ossn_data
sudo chown -R www-data:www-data /opt/ossn_data/
Browse http://<<YourRpiIPAddress>> zum starten des installation wizard:

Alle Kontrollen sollten in Ordnung sein. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter am Ende der Seite.

Lesen Sie die Lizenzvalidierung und klicken Sie zum Akzeptieren auf die Schaltfläche Weiter am Ende der Seite.

Geben Sie den Datenbankbenutzer, das Kennwort und den von Ihnen gewählten DB-Namen ein. Denken Sie auch daran, den OSSN-Datenordner einzugeben. Drücken Sie Installieren.

Geben Sie Ihre Admin-Kontodaten ein und drücken Sie die Schaltfläche Erstellen.

Jetzt sollte alles in Ordnung sein. Drücken Sie auf Fertig stellen, um auf das Verwaltungs-Dashboard zuzugreifen.

So kann das Administrationspanel mit der URL „http://<<IhreRpiIPAdresse>>/Administrator“ erreicht werden, während der Benutzer-Link „http://<<IhreRpiIPAdresse>>“ lautet.

This article was originally published at peppe8o.com. Reposted with permission.

Syncthing Open-Source-Synchronisation

Viele fortgeschrittene Anwender kennen (und nutzen vielleicht sogar) Syncthing.

Syncthing ist eine kostenlose Open-Source-Software, die für Peer-to-Peer-Datei-Synchronisation sorgt.

Syncthing kann Dateien zwischen Geräten in einem lokalen Netzwerk oder zwischen entfernten Geräten über das Internet synchronisieren.

Es gibt hierbei keinen zentralen Server. Jedes Syncthing einsetzende Gerät bekommt ein Zertifikat in eurem Netz und ist so Mitglied des Clusters. Syncthing erlaubt die Synchronisation frei wählbarer Ordner, über eine Weboberfläche kann der Benutzer festlegen, welches Gerät welche Ordner eines anderen Gerätes synchronisiert.

Nachdem das Programm installiert ist wird der Austausch über eine Weboberfläche gesteuert. Darüber könnt ihr nun Dateien und Ordner verwalten und diese zur Übertragung freigeben. Außerdem können Sie in den Einstellungen den Aktualisierungsintervall verändern.

Die Konfiguration was das bereitstellen von Ordnern und einbinden neuer Geräte betrifft ist am Anfang etwas umständlich aber der Aufwand lohnt sich.

Es sind Versionen für alle Betriebssysteme vorhanden und natürlich auch für die ARM Plattform und damit Raspberry Pi & Co.

Syncthing kann natürlich auch auf einem Linux-Server ohne grafische Benutzeroberfläche, Maus und Tastatur installiert werden

apt install syncthing

Dort ergibt sich aber das Problem das man das Programm nicht ohne weiteres administrieren kann weil man eben lokal keinen Browser aufrufen kann.

Im Homeverzeichnis des Benutzers ist unter „config“  ein Ordner namens syncthing zu finden

Darin eine Datei namens config.xml

Unter

</device>
<gui enabled=“true“ tls=“true“ debugging=“false“>
<address>0.0.0.0:8384</address>

Abändern der voreingestellten localhost Adresse 127.0.0.1 auf 0.0.0.0 erlaubt es das Programm von jedem Rechner im Netzwerk zu administrieren

Link zur Projektseite

Link zum Manual

Raspberry Pi 4B nun doch schon erhältlich

  • Anders als alle Ankündigungen erwarten ließen ist der neue Raspberry Pi nun doch schon in diesem Jahr erschienen
  • Maximal 4GB RAM
  • 1GB 2GB oder 4GB Version erhältlich.

Die 1GB Version ist weiterhin zum Preis von 37€ zu bekommen

2GB sind für 50€ und das 4GB Modell für 60€ erhältlich

Die  Abmessungen sind zum Raspberry Pi 3 gleich geblieben d.h. Gehäuse lassen sich weiter verwenden

 

  • Echtes Gigabit Ethernet !!
  • 2 USB 3 Schnittstellen !!
  • 2 USB 2 Schnittstellen
  • BCM2711 von Broadcom mit vier Cortex-A72-Kernen, die jeweils mit 1,5 GHz getaktet sind
  • Power über USB C Anschluss mit 3A
  • 2 micro HDMI Ports !!
  • Hardware decoding von H.264 und H.265
  • 1080p & 4K Support
  • WLAN 802.11b / g / n / ac
  • Bluetooth 5.0

Leider ist Raspbian immer noch nicht 64 Bit fähig also muss man hier wenn nötig noch auf Armbian zurückgreifen.

Vor allem die neuen USB 3 Schnittstellen sowie endlich echtes Gigabit LAN machen den Raspberry Pi 3 endlich als NAS Lösung konkurrenzfähig

Die Möglichkeit 2 Monitore zu benutzen ist sogar ein Alleinstellungsmerkmal was ich sehr begrüße

 

Unboxing und Test auf Explainingcomputers

Sichere Datenübertragung mit Onionshare

OnionShare ist ein freies Programm, um Dateien sicher und anonym über Onion-Dienste des Tor-Netzwerks zu senden und zu empfangen. Es wird seit 2014 von Micah Lee entwickelt und unter der GPLv3 der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.

Mittlerweile ist jetzt Version 2.0 erschienen.

Die neue Version enthält zahlreiche Neuerungen, von denen anonyme Dropboxen eine der bedeutendsten sind. In diesem Modus wird die Tor-Adresse des Programms publiziert, so dass alle Nutzer anonym Dateien auf dem empfangenden Rechner ablegen können. Eine Neuerung unter macOS ist, dass eine Sandbox genutzt wird. Ferner nutzt die neue Ausgabe von OnionShare standardmäßig die neuen Tor-Adressen (V3), das heißt Adressen für die neue Generation der Tor-Onion-Dienste. Sie sind wesentlich sicherer als V2-Adressen, man kann man aber zu den älteren Adressen zurückkehren, wenn nötig.

Darüber hinaus erfuhr die Software zahlreiche weitere Verbesserungen und Korrekturen. Wenn nur eine einzelne Datei heruntergeladen wird, wird sie nicht mehr in ein ZIP-Archiv gepackt. Sie wird aber trotzdem noch via HTTP-Option komprimiert, um die Übertragungszeit zu minimieren. Die Zahl der Übersetzungen wurde stark erhöht und es ist nun möglich, die Sprache über eine Auswahlbox zu wählen.

Zudem wurde das Programm intern umfassend umgebaut und automatische Tests wurden hinzugefügt.

https://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/onionshare-20-im-empfangsmodus.jpg

https://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/onionshare-20-im-share-modus.jpg

https://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/zugriff-auf-onionshare-20-%C3%BCber-den-tor-browser.jpg

OnionShare startet einen Webserver und macht ihn über eine Tor-Adresse zugänglich, die nicht erraten werden kann. Man kann diese Adresse den Personen mitteilen, die Zugriff haben sollen. Diese können dann über den Tor-Browser Dateien austauschen. Es gibt keine Benutzerverwaltung und keine Logins. Der wesentliche Punkt von OnionShare ist, dass die Dateien auf den Rechnern der Benutzer liegen und nicht an Unternehmen oder andere Dienstleister herausgegeben werden.

Man kann natürlich mit Onionshare nicht nur Dateien bereitstellen sondern auch empfangen.

Somit ist die Installation des Tor-Browsern nicht zwingend notwendig

OnionShare 2.0 steht zum freien Download auf onionshare.org zur Verfügung. Neben dem Quellcode gibt es Binärpakete für Ubuntu, Fedora, macOS und Windows.

Das Programm erhält durchgehend posititive Bewertungen wie man auf der Webseite lesen kann

Nanopi M4 eingetroffen

2 Tage nach der Bestellung bei Antratek ist heute der Nanopi M4 angekommen. Link

Von Antratek hatte ich in der Vergangenheit nie etwas gehört, umso positiver war ich von der schnellen und korrekten Lieferung überrascht. Distributoren für den Nanopi sind leider zurzeit noch selten.

Dann gings weiter

  • Auspacken
  • 2 WLAN-Antennen anstecken
  • Wärmeleitaufkleber am SOC aufkleben
  • Den mächtigen Kühlkörper anschrauben
  • Vorbereitete SD-Karte rein und Peripherie anschliessen. Die Karte habe ich mit Friendly Desktop 18.04 (64 Bit) betankt. Dahinter verbirgt sich Lubuntu

Der Kühlkörper ist mit 4 Schrauben befestigt. Die Bohrungen passen genau

2 WLAN-Antennen sorgen für sehr guten Empfang

 

Noch zu erwähnen sind die vielen nützlichen Bohrungen (mit Gewinde) die sich am Kühlkörper befinden. Dort lassen sich z.B. Füsse anschrauben, so das der NanoPi Abstand vom Schreibtisch gewinnt

Ich habe mittlerweile noch eine eMMC Karte mit 16GB im Einsatz die noch einmal einen zusätzlichen Geschwindigkeitsschub mit sich bringt Dort habe ich Armbian installiert. Armbian hat eine  XFCE Oderfläche die mit persönlich besser als Lubuntu mit LXDE gefällt

Mehr als 16GB ist zurzeit aber noch nicht erhältlich ….schade

Sogar Firefox spielt mit dem Nanopi M4 Videos flüssig ab was bisher immer ein Problem war.

Wer Wert auf detaillierte Benchmarks legt dem sei dieses Video ans Herz gelegt

Fortsetzung folgt…………….

Ubuntu Mate 18.04 für Raspberry Pi erst im Juli

Aufgrund der erforderlichen ausführlichen Testarbeiten erscheint Ubuntu Mate 18.04 für Raspberry Pi erst im Juli.

Ob die Versionen für die anderen SBC`s dann ebenfalls erscheinen ist noch nicht bekannt

Quelle : CT Magazin

Bis dahin muss Mate 16.04 noch weiterlaufen

Wenn`s soweit ist werde ich es hier incl. der Downloadlinks bekannt geben