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Openmediavault für alle SBC mit Armbian

Openmediavault ist eine sehr leistungsfähige Lösung um ein NAS mit vielen Zusatzfunktionen zu betreiben

Fertige Images gibt es aber nur für wenige Rechner wie z.B. den Raspberry Pi

Jedoch ist Armbian eine Distribution die so gut wie für alle gängigen SBC verfügbar ist.

Armbian basiert auf Debian Buster und ist somit universell einsetzbar

Mit der Anleitung gelingt es problemlos Das NAS System Openmediavault zu installieren.

Hier die Anleitung

Adden-A-Installing_OMV5_on_Armbian

Selbst auf meinem in die Tage gekommenen Cubietruck gelang die Installation problemlos

Eine Auflistung der Features

Quelle. https://www.openmediavault.org/features.html

Core

  • Based on Debian Linux
  • Web based administration
  • Easy system updates via Debian package management
  • Usermanagement
  • Scheduled jobs
  • Multilanguage support
  • Service announcement via DNS-SD
  • Plugin system

Networking

  • Link aggregation
  • Wake On Lan
  • IPv6 support

Volume management

  • HDD power management (APM/AAM)
  • GPT partitions
  • EXT3/EXT4/XFS/JFS filesystem support
  • Software RAID JBOD/0/1/5/6/…
  • Quota (per volume)
  • ACL
  • Share management

Monitoring

  • Syslog
  • Watchdog
  • S.M.A.R.T.
  • SNMP (v1/2c/3) (read-only)
  • Email notifications
  • Proactive process and system state monitoring

Services

  • SSH
  • FTP
  • TFTP
  • NFS (v3/v4)
  • SMB/CIFS
  • RSync

Plugins

With the plugin system it is possible to add additional services, e.g.

  • LVM
  • LDAP Directory Service
  • AFP
  • Bittorrent client
  • DAAP server
  • UPS
  • iSCSI Target
  • Antivirus

 

Ist ein SBC mit Intel Prozessor noch ein SBC ?

Seit längerer Zeit gibt es neben der klassischen Version mit ARM Prozessoren auch welche mit Intel Chips

Angefangen hat es mit dem Intel NUC und mittlerweile gibt es viele Variationen davon.

Gemeinsam haben beide Plattformen eigentlich nur den kleinen Formfaktor

Leider sind die Intel SBC Varianten  maßlos überteuert weswegen sie für mich aus Prinzip nicht in Frage kommen.

Natürlich sind sie im Verhältnis leistungsfähiger aber für den Preis bekommt man meist auch schon einen normalen PC.

Dazu kommt das oft nur die Grundplatine im Preis enthalten ist.

Speicher muss extra erworben werden.

Zudem ist für den Betrieb eine SSD bzw. normale Festplatte erforderlich weil die Geräte nicht mit einer günstigen micro SD Karte booten .

So kommen schnell mal 400 € zusammen !

Mein Fazit:

Wer nicht unbedingt aus Platzgründen so einen kleinen Intel Rechner braucht ist mit einem ARM SBC besser bedient

 

 

 

Raspberry Pi: HAT macht Raspi fit für viele Festplatten

Nachdem es für den Nanopi M4 bereits ein SATA HAT gibt folgt nun auch der Raspberry

Der Raspberry Pi und auch kompatible Einplatinenrechner bieten zahlreiche Einsatzmöglichkeiten und können dabei nicht nur von Profis gewinnbringend genutzt werden. Populäre Einsatzszenarien stellt dabei etwa die Nutzung als Steuerungsszentrale für das Smart Home dar, weiterhin kann ein Einsatz etwa auch als Netzwerkspeicher erfolgen.

Radxa hat nun neue Produkte vorgestellt, die aus dem Raspberry Pi und auch dem Rock Pi ein einfaches NAS- oder auch einen externen Speicher machen können. Konkret handelt es sich um drei Produkte: So gibt es einen Dual- und einen Quad-SATA-HAT, der sowohl zum Rock Pi als auch dem Raspberry Pi 4 kompatibel ist. Der Penta-SATA-HAT unterstützt lediglich den Rock Pi 4 und nutzt dessen PCIe-M.2-Port.

Der Penta-SATA-HAT bringt vier SATA- und einen eSATA-Port mit, die jeweils auch mit Energie versorgt werden. Für die Versorgung von 2,5-Zoll-Laufwerken steht ein Typ C-Port bereit, für die Versorgung von 3,5-Zoll-Festplatten wird ein ATX-Netzteil unterstützt. Ein PWM-Lüfter und ein OLED-Status-Display kann angebunden werden, RAID 0/1/5 wird ebenfalls unterstützt.

Das Modell mit zwei und vier SATA-Ports für den Raspberry Pi und den Rock Pi wird über zwei unabhängige USB 3.0-Ports des Raspberry Pi 4 angebunden. Über einen Typ C-Port können sowohl die angebundenen Laufwerke als auch der Raspberry Pi mit Energie versorgt werden, ein Kühler und Lüfter für die CPU des Einplatinenrechners sind verbaut. Herstellerangaben zufolge wird UAPS, RAID 0/1/5 unterstützt und ein PWM-Lüfter und OLED-Display lassen sich auch in der Version für den Raspberry Pi anbinden.

Der Hersteller stellt ein eigenes Debian-Paket bereit, ein Vollmetal-Gehäuse wird ebenfalls angeboten.

Leider gibt es noch keine Info zu den Preisen

Nähere Informationen gibt es auf der Herstellerseite

Betreiben eines privaten sozialen Netzwerks mit Raspberry Pi

Schritt-für-Schritt-Anweisungen zur Erstellung Ihres eigenen sozialen Netzwerks mit kostengünstiger Hardware und einfacher Einrichtung

Soziale Netzwerke haben das Leben der Menschen in den letzten Jahren revolutioniert. Die Menschen nutzen jeden Tag soziale Kanäle, um mit Freunden und Familie in Verbindung zu bleiben. Eine häufige Frage bleibt jedoch hinsichtlich der Privatsphäre und der Datensicherheit. Selbst wenn soziale Netzwerke komplexe Datenschutzrichtlinien zum Schutz der Benutzer erstellt haben, ist die Pflege Ihrer Daten auf Ihrem eigenen Server immer die beste Option, wenn Sie sie nicht der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.

Auch hier kann eine Raspberry Pi-Raspbian Lite-Version sehr vielseitig sein und Ihnen helfen, eine Reihe nützlicher Dienste für zu Hause einzurichten . Einige süchtig machende Eigenschaften können durch die Suche nach Open-Source-Software und das Testen mit diesem fantastischen Gerät erreicht werden. Ein interessantes Beispiel zum Ausprobieren ist die Installation von OpenSource Social Network in Ihrem Raspberry Pi.

Was ist ein soziales OpenSource-Netzwerk?

OpenSource Social Network (OSSN) ist eine sich schnell entwickelnde, in PHP geschriebene Software für soziale Netzwerke, die es Ihnen im Wesentlichen ermöglicht, eine Website für soziale Netzwerke zu erstellen. OSSN kann zur Erstellung verschiedener Arten von Social Apps verwendet werden, wie z.B:

Private Intranets
Öffentliche/offene Netzwerke
Gemeinschaft

OSSN unterstützt Funktionen wie:

Fotos
Profil
Freunde
Smileys
Suche
Chat

OSSN läuft auf einem LAMP-Server. Es hat sehr geringe Hardware-Anforderungen, aber eine erstaunliche Benutzeroberfläche, die auch mobilfreundlich ist.
Was wir brauchen

Dieses Projekt ist sehr einfach, und da wir nur Remote-Webdienste installieren, benötigen wir nur ein paar billige Teile. Ich werde ein Raspberry Pi 3 Modell B+ verwenden, aber es sollte auch mit Raspberry Pi 3 Modell A+ oder neueren Boards funktionieren.

Die Hardware:

Raspberry Pi 3 Modell B+ mit seinem Netzteil
eine Micro-SD-Karte (besser, wenn es sich um eine leistungsstarke Karte handelt, mindestens 16 GB)
einen Desktop-PC mit einer SFTP-Software (z.B. dem kostenlosen Filezilla), um Installationspakete in Ihr RPI zu übertragen.

Schritt-für-Schritt-Verfahren

Wir beginnen mit der Einrichtung eines klassischen LAMP-Servers. Dann richten wir Datenbankbenutzer ein und installieren das OpenSource Social Network.
1. Installieren Sie Raspbian Buster Lite OS

Stellen Sie sicher, dass Ihr System auf dem neuesten Stand ist. Stellen Sie eine Verbindung über ein ssh-Terminal her und geben Sie folgende Befehle ein:

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade

2. LAMP-Server installieren

LAMP (Linux-Apache-Mysql-Php)-Server werden normalerweise mit der MySQL-Datenbank geliefert. In unserem Projekt werden wir stattdessen MariaDB verwenden, weil es leichter ist und mit Raspberry Pi funktioniert.
3. Installieren Sie den Apache-Server:

sudo apt-get install apache2 -y

Sie sollten nun in der Lage sein, zu überprüfen, ob die Apache-Installation korrekt verlaufen ist, indem Sie http://<<YouRpiIPAddress>> aufrufen:

4. PHP installieren:

sudo apt-get installieren php -y

5. Installieren Sie den MariaDB-Server und den PHP-Connector:

sudo apt-get install mariadb-server php-mysql -y

6. Installieren Sie PhpMyAdmin:

PhpMyAdmin ist im OpenSource Social Network nicht zwingend erforderlich, aber ich schlage vor, dass Sie es installieren, da es die Datenbankverwaltung vereinfacht.

sudo apt-get install phpmyadmin

Führen Sie im Einrichtungsbildschirm von phpMyAdmin die folgenden Schritte durch:

Wählen Sie Apache (obligatorisch) mit Leerzeichen aus und drücken Sie OK.
Wählen Sie Ja, um die Datenbank für phpMyAdmin mit dbconfig-common zu konfigurieren.
Geben Sie Ihr bevorzugtes phpMyAdmin-Passwort ein und drücken Sie OK.
Geben Sie Ihr phpMyAdmin-Passwort zur Bestätigung erneut ein und drücken Sie OK.

7. Gewähren Sie phpMyAdmin-Benutzer-DB-Privilegien zur Verwaltung von DBs:

Wir verbinden uns mit MariaDB mit dem Benutzer root (das Standardpasswort ist leer), um Berechtigungen zu erteilen. Denken Sie daran, Semikolons am Ende jeder Befehlszeile zu verwenden, wie unten gezeigt:

sudo mysql -uroot -p
grant all privileges on *.* to 'phpmyadmin'@'localhost';

flush privileges; quit

8. Starten Sie schließlich den Apache-Dienst neu:

sudo systemctl restart apache2.service

Und überprüfen Sie, ob phpMyAdmin funktioniert, indem Sie http://<<YouRpiIPAddress>>/phpmyadmin/ eingeben.

Die Standard-Anmeldedaten für phpMyAdmin sind:

Benutzer: phpmyadmin
Passwort: dasjenige, das Sie im Installationsschritt von phpMyAdmin eingerichtet haben

Installation anderer für das soziale Netzwerk erforderlicher Open-Source-Pakete und Einrichtung von PHP

Wir müssen unser System für den ersten Einrichtungsassistenten von OpenSource Social Network vorbereiten. Benötigte Pakete sind:

PHP Version 5.6, 7.0, 7.1
MYSQL 5 ODER >
APACHE
MOD_REWRITE
Die PHP-Erweiterungen cURL & Mcrypt sollten aktiviert werden
PHP GD-Erweiterung
PHP-ZIP-Erweiterung
PHP-Einstellungen allow_url_fopen aktiviert
PHP JSON-Unterstützung
PHP XML-Unterstützung
PHP OpenSSL

Wir werden sie also mit folgenden Terminal-Befehlen installieren:

sudo apt-get install php7.3-curl php7.3-gd php7.3-zip php7.3-json php7.3-xml

1. Aktivieren von MOD_REWRITE:

sudo a2enmod rewrite
2. Bearbeiten Sie die Standard-Apache-Konfiguration, um mod_rewrite zu verwenden:

sudo nano /etc/apache2/sites-available/000-default.conf3.
Fügen Sie den Abschnitt so hinzu, dass Ihre Datei "000-default.conf" wie folgt aussieht (ohne Kommentare):

<VirtualHost *:80>
ServerAdmin webmaster@localhost
DocumentRoot /var/www/html
ErrorLog ${APACHE_LOG_DIR}/error.log
CustomLog ${APACHE_LOG_DIR}/access.log combined
# SECTION TO ADD ——————————–
<Directory /var/www/html>
Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
AllowOverride All
Require all granted
</Directory>
# END SECTION TO ADD ——————————–
</VirtualHost>
4. Installation von  Mcrypt:
sudo apt install php-dev libmcrypt-dev php-pear
sudo pecl channel-update pecl.php.net
sudo pecl install mcrypt-1.0
5. Aktivieren Sie das Mcrypt-Modul, indem Sie „extension=mcrypt.so“ in „/etc/php/7.3/apache2/php.ini“ hinzufügen (oder auskommentieren):
sudo nano /etc/php/7.3/apache2/php.ini
allow_url_fopen sollte bereits in „/etc/php/7.3/apache2/php.ini“ aktiviert sein. OpenSSL sollte bereits in „php7.3“ installiert sein.

6. Eine weitere Einstellung, die ich vorschlage, ist die Bearbeitung der maximalen PHP-Upload-Dateigröße von bis zu 16 MB:

sudo nano /etc/php/7.3/apache2/php.ini
7. Suchen Sie nach der Zeile mit dem Parameter upload_max_filesize und setzen Sie sie wie folgt:
upload_max_filesize = 16M
8. Speichern und  exit. Restart Apache:
sudo systemctl restart apache2.service

Installieren von  OSSN

1. DB erstellen und Benutzer einrichten:

Gehen Sie zurück zur phpmyadmin-Webseite (durchsuchen Sie „http://<<IhreRpiIPAdresse>>/phpmyadmin/“) und melden Sie sich an:

User: phpmyadmin

Passwort: dasjenige, das im Installationsschritt von phpmyadmin eingerichtet wurde

Clicken sie auf database tab:

Erstellen Sie eine Datenbank und notieren Sie sich den Datenbanknamen, da Sie ihn später bei der Installation eingeben müssen.

Es ist an der Zeit, einen Datenbankbenutzer für OSSN anzulegen. In diesem Beispiel werde ich die folgenden Anmeldedaten verwenden:

User: ossn_db_user

Password: ossn_db_password

Also, Terminal-Befehle werden (das root-Passwort ist immer noch leer, wenn es nicht vorher von Ihnen geändert wurde):

sudo mysql -uroot -p
CREATE USER ‚ossn_db_user‘@‚localhost‘ IDENTIFIED BY ‚ossn_db_password‘;
GRANT ALL PRIVILEGES ON ossn_db.* TO ‚ossn_db_user‘@‚localhost‘;
flush privileges;
quit

2. OSSN-Software installieren:

Laden Sie die OSSN-Installationszip-Datei von der OSSN-Download-Seite auf Ihren lokalen PC herunter. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels heißt diese Datei „ossn-v5.2-1577836800.zip“.

Übertragen Sie mit Ihrer bevorzugten SFTP-Software die gesamte Zip-Datei per SFTP in einen neuen Ordner im Pfad „/home/pi/download“ auf Ihrer Raspberry Pi. Übliche (Standard-)SFP-Verbindungsparameter sind:Host: Ihre IP-Adresse von Raspberry Pi

Benutzer: pi
Passwort: raspberry (wenn Sie das Pi-Standard-Passwort nicht geändert haben)
Port: 22

Zurück zum terminal:

cd /home/pi/download/
#Geben Sie das Verzeichnis an, in das die OSSN-Installationsdateien übertragen wurden
unzip ossn-v5.2-1577836800.zip
#Extracts all files from zip
cd /var/www/html/
#Enter Apache web directory
sudo rm index.html
#Removes Apache default page – we’ll use OSSN one
sudo cp -R /home/pi/download/ossn-v5.2-1577836800/* ./
#Copy installation der Dateien zum web directory
sudo chown -R www-data:www-data ./
Erstellen Sie einen Datenordner:OSSN erfordert einen Ordner zur Speicherung von Daten. OSSN schlägt aus Sicherheitsgründen vor, diesen Ordner außerhalb des Stammverzeichnisses des veröffentlichten Dokuments anzulegen. Wir werden also diesen Opt-in-Ordner erstellen und Berechtigungen vergeben:
sudo mkdir /opt/ossn_data
sudo chown -R www-data:www-data /opt/ossn_data/
Browse http://<<YourRpiIPAddress>> zum starten des installation wizard:

Alle Kontrollen sollten in Ordnung sein. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter am Ende der Seite.

Lesen Sie die Lizenzvalidierung und klicken Sie zum Akzeptieren auf die Schaltfläche Weiter am Ende der Seite.

Geben Sie den Datenbankbenutzer, das Kennwort und den von Ihnen gewählten DB-Namen ein. Denken Sie auch daran, den OSSN-Datenordner einzugeben. Drücken Sie Installieren.

Geben Sie Ihre Admin-Kontodaten ein und drücken Sie die Schaltfläche Erstellen.

Jetzt sollte alles in Ordnung sein. Drücken Sie auf Fertig stellen, um auf das Verwaltungs-Dashboard zuzugreifen.

So kann das Administrationspanel mit der URL „http://<<IhreRpiIPAdresse>>/Administrator“ erreicht werden, während der Benutzer-Link „http://<<IhreRpiIPAdresse>>“ lautet.

This article was originally published at peppe8o.com. Reposted with permission.

Der neue Raspberry Pi 4B

Nach längerem zögern habe ich mir nun doch den neuen Raspberry Pi 4B zugelegt

Erst habe ich für mich keinen Anwendungsfall gesehen, aber nun muss ich diese Meinung korrigieren.

„Der neue“ hat endlich eine richtige 1GBit Netzwerkschnittstelle und in drei verschiedenen LPDDR4-RAM-Varianten (1, 2 und 4 GByte), für die man sich beim Kauf entscheiden muss.  Durch den Broadcom-SoC BCM2711 mit vier Cortex-A72-Kernen, getaktet mit je 1,5 GHz, ist die Performance des Raspberry Pi 4 endlich auf Augenhöhe mit der Bastelrechner-Konkurrenz.

Für Monitore ist nun ein Micro HDMI Kabel (oder Adapter) nötig

Dafür kann man jetzt 2 Monitore betreiben !!

Die USB-Schnittstellen sind nun auf dem  USB 3 Standard. Anfängliche Schwierigkeiten mit zu hoher Wärmeentwicklung wurden mit einem Firmware update behoben. Trotzdem tut man gut daran dem Raspi einen nicht zu kleinen Kühlkörper zu spendieren.

Ich habe mich für eine lüfterlose Version mit sehr guter Kühlleistung entschieden.

Wie die Bilder zeigen verdeckt sie die Platine oben und unten und ist damit auch ein Gehäuseersatz

Die Performance ist deutlich besser und hat deutlich zu den Konkurrenten ala Odroid und Nanopi aufgeholt

Als NAS und Desktopersatz ist der neue Raspi jetzt eine echte Alternative.

Syncthing Open-Source-Synchronisation

Viele fortgeschrittene Anwender kennen (und nutzen vielleicht sogar) Syncthing.

Syncthing ist eine kostenlose Open-Source-Software, die für Peer-to-Peer-Datei-Synchronisation sorgt.

Syncthing kann Dateien zwischen Geräten in einem lokalen Netzwerk oder zwischen entfernten Geräten über das Internet synchronisieren.

Es gibt hierbei keinen zentralen Server. Jedes Syncthing einsetzende Gerät bekommt ein Zertifikat in eurem Netz und ist so Mitglied des Clusters. Syncthing erlaubt die Synchronisation frei wählbarer Ordner, über eine Weboberfläche kann der Benutzer festlegen, welches Gerät welche Ordner eines anderen Gerätes synchronisiert.

Nachdem das Programm installiert ist wird der Austausch über eine Weboberfläche gesteuert. Darüber könnt ihr nun Dateien und Ordner verwalten und diese zur Übertragung freigeben. Außerdem können Sie in den Einstellungen den Aktualisierungsintervall verändern.

Die Konfiguration was das bereitstellen von Ordnern und einbinden neuer Geräte betrifft ist am Anfang etwas umständlich aber der Aufwand lohnt sich.

Es sind Versionen für alle Betriebssysteme vorhanden und natürlich auch für die ARM Plattform und damit Raspberry Pi & Co.

Syncthing kann natürlich auch auf einem Linux-Server ohne grafische Benutzeroberfläche, Maus und Tastatur installiert werden

apt install syncthing

Dort ergibt sich aber das Problem das man das Programm nicht ohne weiteres administrieren kann weil man eben lokal keinen Browser aufrufen kann.

Im Homeverzeichnis des Benutzers ist unter „config“  ein Ordner namens syncthing zu finden

Darin eine Datei namens config.xml

Unter

</device>
<gui enabled=“true“ tls=“true“ debugging=“false“>
<address>0.0.0.0:8384</address>

Abändern der voreingestellten localhost Adresse 127.0.0.1 auf 0.0.0.0 erlaubt es das Programm von jedem Rechner im Netzwerk zu administrieren

Link zur Projektseite

Link zum Manual

Odroid N2 ….. das neue Flaggschiff von Hardkernel

Der ODROID-N2 ist ein Single-Board-Computer der neuesten Generation, der leistungsfähiger ist als der XU4.

Der ODROID-N2 von Hardkernel bietet viele Verbesserungen zum Vorgängermodell N1 oder dem vergleichbaren XU4.

Der Armlogic S922X SOC soll eine bis zu 40% bessere CPU Leistung als der XU4 sowie eine bis zu 20% bessere Grafikleistung bieten.

Die Taktfrequenz kann über den verbauten Kühlkörper ohne Probleme dauerhaft auf 1,8 GHz gehalten werden.

Die vier auf der Platine verbauten USB 3.0 Ports sowie der Ethernetport können mit ihrer vollen Bandbreite angesteuert werden.

Das macht den ODROID N2 zur idealen Plattform für eine NAS Anwendung.

Die integrierte GPU kann über den HDMI-Port einen Bildschirm mit bis zu 4K 60Fps ansteuern und ist dabei voll HDR fähig.

Die Platine besitzt eine eingebaute RTC, einen hochwertigen Audio Ausgang sowie einen Video Ausgang.

Wie bei den Vorgängermodellen hat der ODROID-N2 einen GPIO-Anschluss auf den diverse Zusatzmodule aufgesteckt werden können um Projekte wie etwa eine Hausautomatisierung zu realisieren.

Der mit 4GB DDR4 RAM ausgestatte Einplatinencomputer ist mit diversen Android bzw. Linux Distributionen kompatibel.

Features:
  • CPU: Amlogic S922X SoC A73 QuadCore mit 1,8GHz sowie A53 DualCore mit 1,9GHz
  • Grafik: Mali-G52 mit 864Mhz maximal 4K/60FPS HDR fähig
  • Arbeitsspeicher: 4GB DDR4 Speicher
  • Speichererweiterung: MicroSD, eMMC
  • Erweiterungsports: 40+7-Pin (GPIO, UART, I2C, I2S, ADC), IR-Empfänger, RTC, Lüfteranschluss auf der Platine
  • Audio DAC
  • Mit Kühlkörper
  • Spannungsversorgung: 12 V- über Hohlbuchse 5,5/2,1 mm + innen
  • Stromaufnahme: 2 A
  • Gewicht: 190 g
  • Maße (LxBxH): 100x91x24 mm

Der Verkaufspreis soll 79 $ betragen was sich aber noch ändern dürfte

Odroid H2 …ein SBC auf X86 Basis

Hardkernel hat einen neuen SBC herausgebracht, diesmal nicht auf ARM sondern auf X86 Basis.

Der Preis von offiziell 111 $ ist zwar nicht gering aber für die gebotene Leistung durchaus angemessen.

Die Specs von der Herstellerseite lesen sich gut

  • Intel Quad-core processor J4105 (14nm) with 4MiB Cache, up to 2.5Ghz(Single Thread) or 2.3Ghz(Multi Thread)
  • Dual-channel Memory DDR4-PC19200 (2400MT/s)
  • Total 32GiB RAM Space with two SO-DIMM slots
  • 4 x PCIe 2.0 for one M.2 NVMe storage
  • 2 x Gbit Ethernet ports
  • 2 x SATA 3.0
  • SSE4.2 accelerator (SMM, FPU, NX, MMX, SSE, SSE2, SSE3, SSSE3, SSE4.1, SSE4.2, AES)
  • Intel UHD Graphics 600 (Gen9.5 LP GT1) up to 700Mhz
  • HDMI 2.0 and DP 1.2 multiple 4K/60Hz video outputs

Raspberry Pi 4B nun doch schon erhältlich

  • Anders als alle Ankündigungen erwarten ließen ist der neue Raspberry Pi nun doch schon in diesem Jahr erschienen
  • Maximal 4GB RAM
  • 1GB 2GB oder 4GB Version erhältlich.

Die 1GB Version ist weiterhin zum Preis von 37€ zu bekommen

2GB sind für 50€ und das 4GB Modell für 60€ erhältlich

Die  Abmessungen sind zum Raspberry Pi 3 gleich geblieben d.h. Gehäuse lassen sich weiter verwenden

 

  • Echtes Gigabit Ethernet !!
  • 2 USB 3 Schnittstellen !!
  • 2 USB 2 Schnittstellen
  • BCM2711 von Broadcom mit vier Cortex-A72-Kernen, die jeweils mit 1,5 GHz getaktet sind
  • Power über USB C Anschluss mit 3A
  • 2 micro HDMI Ports !!
  • Hardware decoding von H.264 und H.265
  • 1080p & 4K Support
  • WLAN 802.11b / g / n / ac
  • Bluetooth 5.0

Leider ist Raspbian immer noch nicht 64 Bit fähig also muss man hier wenn nötig noch auf Armbian zurückgreifen.

Vor allem die neuen USB 3 Schnittstellen sowie endlich echtes Gigabit LAN machen den Raspberry Pi 3 endlich als NAS Lösung konkurrenzfähig

Die Möglichkeit 2 Monitore zu benutzen ist sogar ein Alleinstellungsmerkmal was ich sehr begrüße

 

Unboxing und Test auf Explainingcomputers